Wir machen mit bei der Regio-Challenge

Von 10. – 16. September 2018 findet die Regio-Challenge statt. Eine Woche essen, was um die Ecke wächst, so lautet die Herausforderung. Wir wollen uns für Ernährungssouveränität vor unserer Haustür einsetzen und dadurch die Gestaltung unseres Lebensmittel- und Agrarsystems ein Stück weit selbst in die Hand nehmen.

Dabei kommen so einige Fragen auf:

  • Wie viele Kilometer sind unsere Lebensmittel gereist? Wie viel Erdöl steckt in ihnen? Was wächst alles vor Ort? Was ist hier möglich?
  • Wer hat unser Essen angebaut? Wer hat es verarbeitet? Wie sind da die Arbeitsbedingungen?
  • Wer kontrolliert unser Essen? Der Supermarkt? Die Agrarindustrie? Der bäuerliche Betrieb selbst?
  • Welche Auswirkungen hat unser Essen auf den Boden, das Wasser, die Biodiversität, das Klima?

Hier ist ein super Artikel über die Hintergründe zu unserem aktuellen Lebensmittel- und Agrarsystem und die Beweggründe für eine Regio-Challenge.

Die Regio-Challenge werden wir ein wenig lockerer angehen, als es in den Spielregeln vorgeschlagen wird – wir werden mehr Joker verwenden regional nicht nur als Fahrradentfernung werten. Aber sie ist für uns ein weiterer Schritt in Richtung ernährungssouveräne KoWa und dient der Recherche lokaler Bio-Bauernhöfe. Wir wollen vermehrt unsere Lebensmittel, die wir nicht selbst herstellen, regional, bio und über direkte Kontakte mit Erzeuger*innen beziehen und längerfristig vermutlich eine Lebensmittelkooperative aufbauen.

 

08. September 2018 | Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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